SATCOMBw Stufe 2 - Bodensegment

Ortsfeste große Ankerstationen und transportable kleine und mittlere Bodenstationen bilden das Bodensegment von SATCOMBw.

Die Kommunikation zwischen Kontingenten im Einsatz und dem Einsatzkommando in Deutschland erfolgt über vernetzte Ankerstationen. In den Einsatzgebieten können für die Nutzer kleine und mittelgroße Multiband-Bodenstationen (fahrbar bzw. verlastbar) flexibel und schnell in Betrieb genommen werden.

  

Ortsfeste (l., Foto: Bundeswehr) und große transportable Bodenstation (r., Foto: MilSat Services GmbH)

Alle Einrichtungen für Netz- und Systemführung durch die Bundeswehr sowie Überwachung und Steuerung sind in einem Datenverbundsystem integriert. Die Nutzer erhalten mit SATCOMBw 2 alle modernen Breitband-Datendienste wie Internetanwendungen, Datenbankzugriff, Bundeswehr-TV, Video-Konferenz. Außerdem sind alle Nutzerverbindungen geschützt (end-to-end).

  

mittlere (l., Foto: Bundeswehr) und kleine (r., Foto: ND SatCom GmbH) transportable Bodenstation

Alle transportablen Bodenstationen aus dem SATCOMBw Stufe 2 Projekt sind an den Nutzer ausgeliefert und sind in den Einsatzgebieten in Betrieb. Die bestehenden Ankerstationen und eine große Anzahl der Bodenstationen aus vorherigen Projekten wurdenauf die neuen Anforderungen umgerüstet.

Bodenstationen in der Nutzung durch die Bundeswehr (Foto: Bundeswehr)

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Details

Im Bodensegment betreibt MilSat Services bereits seit Oktober 2007 eine Ankerstation mit dem Primary Injection Point (PIP). Der PIP ist der strategische Anker für das satellitengestützte Breitband-Netz nach dem DVB-RCS-Standard (Digital Video Broadcasting - Return Channel via Satellite).

Das Netz erlaubt die Einbindung von mindestens 400 bereits an die Bundeswehr gelieferten transportablen Satellitenterminals (RBM) für die IP-basierte und breitbandige Übertragung von Sprache, Daten und Video.